Nach jahrelanger Gültigkeit, soll nun ein Gewaltspiele-Gesetz der USA als verfassungswidrig erklärt werden. Dies gab am vergangen Freitag ein US-Bundesgericht bekannt. Bei diesem Gewaltspiele-Gesetz wird die Redefreiheit der Videospiel-Hersteller eingeschränkt, so die Begründung der Richter. Ziel des Gesetzes war die Vergabe und der Verkauf der Gewaltspiele an Personen unter 18 Jahren zu verbieten. Im Falle eines Nichtenhaltens drohte eine satte Geldstrafe von bis zu 1000 US-Dollar. Weiter sah es das Gericht als erwiesen, dass es bislang keinerlei Nachweise über eine negative Auswirkung auf die Psyche der Spiele habe. Ferner heißt es im Urteil, dass der Staat nicht die Redefreiheit einschränken darf, nur um das Gedankengut der Jugendlichen zu kontrollieren.

Quelle: Gewaltspiele-Gesetz in den USA verfassungswidrig (WinFuture.de)

Dieser Beitrag wurde am 23. Februar 2009 um 2:50 Uhr geschrieben und abgelegt unter der Kategorie Gesetz News. Du kannst alle Resonanz zu diesem Beitrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst eine Resonanz, oder ein Trackback von deiner Webseite setzen..

2 Kommentare zu “Verfassungswidrig: Gewaltspiele-Gesetz der USA”

  1. "Schule der Angst - was macht Kinder zu Amokläufern?" | Project-Dragon's Gaming Blog on 11. März 2009 at 8:45 Uhr

    [...] Ich Spiel Killerspiele» Blog Archive » Verfassungswidrig … [...]

  2. tom on 12. März 2009 at 2:13 Uhr

    Schlimm nur, dass nun wieder die “killerspiele” ins Zentrum der Diskussion kommen. Dabei hat das ja nichts damit zu tun. Hier beispielsweise ein Artikel einer Seite, die normalerweise NICHT für Shooter einsteht und dennoch Handlungsbedarf sieht:

    http://www.kindgerechte-spiele.de/?p=30

    “Der Weg vom Computerspieler zum Massenmörder ist doch bedeutend länger, als der Weg vom Waffenbesitzer zum Amokläufer.”

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