Das Tatmotiv des Amokläufers steht fest und es sind nicht der Drang danach Killerspiele nachzuahmen. Man siehe und staune. Der 18-jährige Amokläufer von Ansbach, hatte am vergangenen Donnerstag seine Schule gestürmt und neuen Menschen verletzt. Sein Tatmotiv sei der Hass auf die Menschheit und vor allem auf die Einrichtung Schule gewesen. Schon Monate im Voraus hatte er den Amoklauf geplant und auch dokumentiert. Im Dokument stand auch, dass sein Ziel war, möglichst viele Schüler und Lehrer zu töten. Zudem hatte er für die Tat „ konkrete Suizidvorkehrungen“ getroffen, sowie Notizen über den Einsatz der Waffenarten und der zustürmenden Klassenzimmer.
Es kann jedoch ausgeschlossen werden, dass der 18-Jährige von Gewaltvideos und Killerspielen beeinflusst worden ist. Allerdings der Amoklauf von Erfurt, von vor sieben Jahren, vielleicht sein Anreiz war.
Damit hätten wir ja mal einen Amoklauf, so schlimm auch diese immer sein mögen, dessen Auslöser nicht auf Killerspiele geschoben wird. Vielleicht werden die Politiker dadurch wach und befassen sich mit den richtigen Themen, wie Förderung der Kinder- und Jugend, Integration, Schulung der Lehrer bezüglich Wahrnehmung von Einzelgängern oder Schulung der Eltern zum Punkt “Wie erziehe ich mein Kind”. Alles Ansätze die dringend weiterausgebaut werden müssen! Eine Verschärfung von vorhandenen Gesetzen bzw. Ausdehnung auf weitere Bereiche ist meiner Meinung nach nicht notwendig!
Quelle: welt Online