Zwei Wissenschaftler von der Huddersfield University, Dr. Simon Goodson und Sarah Pearson, haben in einer Studie herausgefunden, dass Rennspiele unruhiger und aggressiver machen, als Killerspiele. Für die Studie wurden 30 Probanden überwacht, während diese drei XBox 360 Spiele spielten: Project Gotham Racing (PGR), ein unbenannter First-Person-Shooter (FPS) und ein 3D-Tischtennis-Spiel. Dabei wurden die Spieler vor und nach der Gaming-Session auf ihre körperlichen Veränderungen wie die Herzfrequenz, Atmung, etc. überprüft, sowie die psychischen Reaktionen wie beispielsweise das Aggressionsverhalten.

Das Ergebnis der Studie war überraschend! Während das Rennspiel die größten körperlichen Veränderungen (Herzfrequenz und Gehirn-Aktivitäten) hervorrief, konnten nur geringe Unterschiede beim “Killerspiel” festgestellt werden. Damit wird belegt, dass Rennspiele bei den Probanden mehr Unruhe und Aggressionen hervorrufen, als Spiele mit grafischer Gewalt. Die Wissenschaftler sind daher der Meinung, dass es unbedingt erforderlich ist das Verhältnis zwischen Videospiel und Gewalt neu zu bewerten. Gerade auch wegen des hohen Realismuses der modernen Spiele. Alle Ergebnisse wurden bei der Psychological Society Annual Conference in Brighton (England) Anfang April vorgestellt.

Quelle: eurogamer.net

Dieser Beitrag wurde am 30. April 2009 um 4:14 Uhr geschrieben und abgelegt unter der Kategorie Medien. Du kannst alle Resonanz zu diesem Beitrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst eine Resonanz, oder ein Trackback von deiner Webseite setzen..

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