Australien ist das einzige Land wo es keine Altersbeschränkung bezüglich Computerspiele ab 18 Jahren gibt. D.h., alle Spiele die den Richtlinien der 15 Jährigen nicht entsprechen, auch solche mit exzessiver Gewalt oder Pornographischen Inhalt, werden einfach vom Verkauf verbannt. Es spielt dann auch keine Rolle, ob die “schlimmen” Inhalte beseitigt werden könnten.

Aktuell besteht diese Regelung aber nur für normale Verkaufstische und nicht für Online-Shops. Jedoch hat ein Pressesprecher vom Senator Conroy bestätigt, dass der Plan eine Ausweitung auf downloadbare Spiele, flash-basierte Web-Spiele und Webseiten, welche Computerspiele anbieten die nicht den Regelungen der 15 Jährigen entsprechen, vorsieht.

Sollte dies wirklich umgesetzt werden, dann hätten Australier die über 15 Jahre sind trotzdem keine Chance Erwachsenen Spiele online zu erhalten. Das schürt natürlich den Zorn der Zocker noch mehr. Denn laut einer Studie liegt das Durchschnittsalter der Spieler bei 30 Jahren.

Es geht noch schlimmer, wie dieser Bericht zeigt. Und Deutschland positioniert sich dabei immer weiter nach vorne, wenn die Netzzensur weiterausgebaut wird, so wie es der Wunsch von der Politik ist, dann könnte es im Herbst hierzulande nach der Wahl schon so weit sein!?

Quelle: Sydney Morning Herald

Dieser Beitrag wurde am 26. Juni 2009 um 3:22 Uhr geschrieben und abgelegt unter der Kategorie Medien. Du kannst alle Resonanz zu diesem Beitrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst eine Resonanz, oder ein Trackback von deiner Webseite setzen..

Ein Kommentar zu “Sieht die Zukunft der Netzzensur wie in Australien aus?”

  1. Florian on 27. Juni 2009 at 1:52 Uhr

    Schlimm. :(

    Kaufhof oder so haben ja jetzt auch schon sich selber dafür eingesetzt, diese Spiele zu verbieten indem sie selber einfach keine Spiele ab 16 oder 18 mehr verkaufen.

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