Am vergangenen Samstag hatten zwei Jugendliche am Münchner S-Bahnhof Solln einen Münchner totgeprügelt, weil er sich als Streitschlichter eingesetzt hatte.
Der 50-Jährige hatte nicht weggeschaut wie so viele seiner Mitbürger und musste im Nachhinein für seine Heldentat sterben. Sehr schnell wurde der Bogen mal wieder zu den “Killerspielen” gespannt.
Horst Seehofer hat nach eigenen Angaben eine gehörige Wut im Bauch. Es geht ihm nicht darum das eine gegen das andere auszuspielen, sondern viel mehr müssen alle Möglichkeiten ausgenutzt werden die präventiv und repressiv zur Verfügung stehen ohne Vorurteile, Ideologie und Wahlkampf. Die neuen Ansatzpunkte könnten Schulen, Polizeipräsenz, Überwachung und Repression sein.
Eine richtige Erklärung für die brutale Handlung der Täter gibt es bis heute nicht. Seinen letzten Satz beendet Horst Seehofer mit den Worten, dass man alles prüfen müsse, was auf dem Markt erhältlich ist. Es besteht kein Zweifel daran, dass er damit die “Killerspiele” meinte. Ob die Täter wirklich Gamer waren konnte noch nicht geklärt werden. Es hat aber auch noch keine Verbotsforderungen in eine andere Richtung gegeben, nur weil der eine Täter Alkohol konsumiert hatte. Es ist alles sehr traurig. Wie soll man da noch Vertrauen in die Politik haben? Ich glaube Herr Seehofer hat den Bogen damit mächtig überspannt!?
Quelle: taz
Echt nicht schön, dass der Mann sein Leben für solche Idioten gelassen hat.
Aber der Herr Seehofer sollte wirklich in Zukunft über andere Sachen quatschen.
Der hat wirklich keine Ahnung…