Erst kürzlich nahm Herr Korte, MdB – Die Linke, Stellung zu einer Frage die auf dem Portal abgeordnetenwatch zum Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sogenannten “Killerspielen” gestellt wurde.
Er ist wie der Fragensteller der Meinung, dass das neue Gesetz eine völlig ungeeignete Antwort auf die Problematik privater Gewalt sei. Speziell bezogen auf die Problematik von Amokläufen an Schulen sowie der Besitz von großen Mengen an legalen und illegalen Waffen in den privaten Haushalten.
Herr Korte spricht von einer Symbolpolitik, die die Regierungspolitik derzeit ausübt. Eine Bestätigung eines Zusammenhangs zwischen gewalthaltigen Computerspielen und Amokläufen gibt es von keinem Wissenschaftler. Computerspiele sind ein Teil heutiger Populärkultur geworden. Aus bürgerrechtlicher Sicht, ist ein solches Verbot von Killerspielen nicht hinnehmbar, da es sich hier um einen Eingriff der Bundesregierung und der Innenminister der Länder in die Freizeitgestaltung von Bürgern und Bürgerinnen handelt.
Aus der Sicht der Partei von Herrn Korte, ist der Konsum von gewalthaltigen Computerspielen nicht die Ursache von mehr Gewalt und Amokläufen an Schulen, nein sondern ein komplexes Bedingungsgefüge bestehend aus sozialen, psychologischen und familiären Komponenten. Es gibt eine Reihe von Lösungsansätzen, die kurzfristig druchgesetzt werden müssten, so Herr Korte.
Die konkreten Vorschläge dazu findet ihr auf abgeordnetenwatch.