Die Grüne Gemeinderatsfraktion fordert ein klares Signal gegen die Computer „Killerspiele”. So soll die Veranstaltung (Friday Night Game), die am 5. Juni in der Schwarzwaldhalle (Karlsruhe) stattfinden soll, ohne aggressive „Killerspiele” durchgeführt werden. Zumindest ist das der „Wunsch” der Grünen.

Bettina Lisbach und Anne Segor von den Grünen sehen große Bedenken in der Art von Freizeitbeschäftigung wie den sogenannten „Killerspielen”. Counter Strike, beispielsweise, ist ein „Killerspiel” in der Gewalt verherrlicht wird und in den Augen der Kommunalpolitikerinnen die Würde des Menschen verletzt wird. Solche Spiele können bei exzessiver Anwendung Jugendliche nur abstumpfen und bergen dadurch ein großes Gefahrenpotenzial.

Zu einer gemeinsamen Entscheidungsfindung bezüglich der Friday Night Game sei es nicht gekommen. Lediglich wurde den Grünen in einer Ausschusssitzung mitgeteilt, dass juristisch gesehen kein Handlungsbedarf bestehe, um doch noch die geplante Veranstaltung zu kippen. Aus der Pressemitteilung der Stadtverwaltung geht dies aber nicht hervor.

Öffentlichkeit soll mehr ins Thema „Killerspiel” einbezogen werden

Aus der Sicht der Grünen habe man keinen entscheidenden Einfluss gehabt. Man wurde schlicht und einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Für die Zukunft wünscht man sich von der städtischen Gesellschaft KMK, dass diese vor der Vermietung der Halle Informationen über die geplante Veranstaltung einholt und je nach Event die Halle nur unter Auflagen zur Verfügung stellt. Ferner halten die Grünen eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Killerspiele” für notwendig. Man wisse ja, dass sich jeder Jugendliche diese „Killerspiele” heutzutage auf den Rechner laden kann, daher der Appell die Öffentlichkeit noch stärker miteinzubeziehen. Neben Lehrern und Eltern gehören auch Sozialarbeiter und Wissenschaftler aus Pädagogik und Hirnforschung dazu, um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema „Killerspiele” zu führen.

Quelle: ka-news

Dieser Beitrag wurde am 14. Mai 2009 um 12:28 Uhr geschrieben und abgelegt unter der Kategorie Medien. Du kannst alle Resonanz zu diesem Beitrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst eine Resonanz, oder ein Trackback von deiner Webseite setzen..

Ein Kommentar zu “Killerspiele werden auch von den Grünen beanstandet”

  1. Einigkeit und Recht und Freiheit - Paintballspieler im Visier (Update) | blog.christian-hufgard.de on 15. Mai 2009 at 5:31 Uhr

    [...] allen Übels. In den Chor stimmen übrigens – wenn auch noch nur auf regionaler Ebene – die Grünen mit ein. Sittenwidrig soll es also sein, wenn erwachsene Menschen in ihrer Freizeit eine der [...]

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