Eine Standesinitiative aus dem Kanton St. Gallen (Schweiz) wurde am Mittwoch bei der Bundesversammlung eingereicht. “Killerspiele” sollen künftig nun auch in der Schweiz verboten werden. Demzufolge soll es eine Prüfstelle geben die Computerspiele auf Tauglichkeit für Kinder und Jugendliche prüft. Derzeit verfügt die Schweiz noch nicht über solche Jugendschutzgesetze oder Prüfstellen wie es hier in Deutschland der Fall ist. Die “Qual” der Wahl von den gewaltverherrlichenden Killerspielen haben aktuell noch alle Spieler jeder Altersgruppe.

Für die Kantone St. Gallen und Bern stand wohl nach dem Amoklauf aus Winnenden fest, dass hier gehandelt werden muss. Der Beschluss einer Standesinitiative stand schon im April für den Kantonsrat St. Gallen fest. Kürzlich erst habe auch Bern eine ähnliche Standesinitiative der Bundesversammlung vorgelegt.

Damit könnte wohl auch bald “Shooterplanet” Ärger mit seiner Website bekommen. Der Websitebetreiber hatte aufgrund des deutschen Jugendmedienschutzes eine “Abmahnung” erhalten, wie ich berichtete (Killerspiele fordern Schweiz zum Handeln auf).

Quelle: NZZ Online

Dieser Beitrag wurde am 20. Mai 2009 um 2:15 Uhr geschrieben und abgelegt unter der Kategorie Medien. Du kannst alle Resonanz zu diesem Beitrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst eine Resonanz, oder ein Trackback von deiner Webseite setzen..

5 Kommentare zu “Killerspiel Verbot nun auch für die Schweiz?!”

  1. Der Kampf gegen Killerspiele in Kalifornien geht weiter | Ich Spiel Killerspiele on 25. Mai 2009 at 11:39 Uhr

    [...] Blog « Killerspiel Verbot nun auch für die Schweiz?! [...]

  2. Muster on 3. Juni 2009 at 6:47 Uhr

    Völliger Schwachsinn! “Killerspiele” sind sicher nicht schuld an dem Amoklauf in Winnenden. Ich selber spiele Killerspiele und ich spiele sie gerne. Bin ich nun ein Amokläufer? Nein! Shootergames sind schon ab 18! Ich denke mit 18 darf man solche Games spielen. Ausserdem gibt es keine zuverlässigen Studien, die belegen, dass Killerspiele zu einem Amoklauf verführe. Ausserdem haben diese idiotischen Politiker keine Ahnung von Videospielen. Und wenn es ein Verbot geben wird. Ich werde weiterhin solche “Killerspiele” spielen und kaufen! Naja diesen idiotischen Politikern ist nicht mehr zu helfen! Zuerst Rauchverbot, nun “Killerspiele” verbot, irgendwann wird das Rülpsen und Furzen auf den Strassen verboten. Naja, mal schauen, was ich machen werden, wenn diese Games verboten werden!

  3. Dexter on 30. März 2010 at 3:25 Uhr

    Ich werde einfach weiterhin “Killerspiele” spielen.
    In der Spielebranche bestehen denke mal 60-70% des Enkommens aus Killerspielen.
    (Nicht nur Shooter) Sollte bei uns in Deutschland jemals ein Killerspielverbot in Kraft
    treten werden einige Läden zu machen müssen und der Staat verdient um einiges
    weniger durch Steuern die auf die Spiele gesetzt sind.

    Jeder Schritt der vom Staat unternommen wird, führt zu Gegenmaßnahmen gegen sich
    selbst.

    Juhu

  4. kspieler on 30. März 2010 at 4:22 Uhr

    Kann dir auch nur zustimmen! Die Spielebranche hat sich als ein festes Standbein für Einnahmen etabliert. Der Wegfall würde eine Katastrophe bedeuten und wäre für Deutschland kaum ausgleichbar.

  5. Coolcolt on 13. Dezember 2010 at 11:02 Uhr

    Sehr gut!! Die Bevölkerung die Killerspiele spielt und herunterlädt wird kriminalisiert! Super! Totalverbote haben schon beim Alkoholverbot in Amerika viel gebracht!

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