Six Days in Fallujah ist ein Action-Shooter Spiel, das nächstes Jahr, 2010, für die PS3 erscheinen soll. Fallujah, ist eine irakische Stadt, die 2004 im November sechs Tage lang von den US-Streitkräften unter Beschuss genommen wurde. Um dem Ganzen noch mehr Realität zu vermitteln, arbeitet das Entwicklerstudio Atomic Games persönliche Erfahrungen und Berichte von beteiligten US-Soldaten mit ein. Ziel ist es damit, dem Spieler hautnah vor Augen zu führen, wie die US-Soldaten die sechs Tage in Fallujah erlebt haben. Sogar der Bezug zu den Armeeangehörigen aus den geführten Tagebüchern sollen miteinfließen.
Mit diesem Schritt will der Entwickler den Realitätsgrad von Killerspielen auf eine neue Ebene heben. Es soll vielmehr eine neue Art der Dokumentation sein. Computerspiele würden sich, wie auch andere Medienformen, sehr gut zur Aufarbeitung von komplexen und ernsthaften Themen eigenen, erklärt Peter Tamte, Präsident des Spielestudios.
Etwas skeptisch sieht das der Lehrgangsleiter des Games College, Hans Solar. Realität und 3D Spiele lassen sich nicht vergleichen, auch wenn sie gut gemacht sind. Er glaubt nicht daran, dass sich das Spiel hierzulande gut verkaufen lässt. Jedoch kann er sich vorstellen, dass sich das Game in den US Staaten gut verkaufen lässt.
Quelle: Action-Shooter zum Irakkrieg sorgt für Aufregung / pressetext.deutschland
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