Turtle Entertainment, der Veranstalter der Intel Friday Night Games sagt das für den 5. Juni geplante “Killerspiel” Event ab. Ursprünglich sollte Karlsruhe der Ersatzort für Stuttgart sein. Sowie Hannover für die geplatzte Veranstaltung in Stuttgart, die am kommenden Freitag, 29. Mai ausgetragen wird.

Die Gründe für eine Absage liegen im bevorstehenden Kommunalwahlkampf. Zwar habe man mit viel Engagement den Dialog mit der Karlsruher Politik gesucht und auch Gespräche geführt, aber jede Diskussion über den Umgang mit “Killerspielen” und den neuen Medien führte im Grunde zu nichts. Viel mehr setzten sich die demokratischen Parteien öffentlich dafür ein rechtsgültige Verträge zu kündigen. Daher hat sich Turtle Entertainment mit Oberbürgermeister Heinz Fenrich darüber geeinigt vom Vertragsrecht zurückzutreten und die Veranstaltung abzusagen. Das Bedauern seitens des Veranstalters ist groß. Man habe von einer technologiefreundlichen Stadt Karlsruhe, die gleichzeitig auch Sitz des Bundesverfassungsgerichts ist, sowas nicht erwartet. Es wird auch immer offensichtlicher, dass die heutige Jugend eine immer größere Distanz zu den neuen Medien und den Generationenkonflikt aufbaut.

Wie anzunehmen war, wurde auch die geplante Eltern-LAN abgesagt. Im Rahmen der Intel Friday Night Games wird schon seit 2008 regelmäßig die Eltern-LAN in verschiedenen Städten durchgeführt. Die Eltern-LAN ist ein gemeinsames Projekt von Turtle Entertainment, spielbar.de, dem interaktiven Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Spieleratgeber-NRW vom ComputerProjekt Köln e.V. und dem Institut Spielraum der Fachhochschule Köln.

Quelle: esl

Dieser Beitrag wurde am 26. Mai 2009 um 12:59 Uhr geschrieben und abgelegt unter der Kategorie Medien. Du kannst alle Resonanz zu diesem Beitrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst eine Resonanz, oder ein Trackback von deiner Webseite setzen..

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