Der Hitman ist Hart… doch ist er auch gerecht? Das und anderes könnt ihr ab dem 26.05.2006 herausfinden und euch nebenbei auf den Auftrag, zwei Gauner zu beseitigen, vorbereiten.
Diese zwei Leute findet ihr im Pariser Opernhaus L´Opera D´Orleans. Der eine ist Sänger, der andere Verwalter. Dies wäre als Beruf nicht weiter verwerflich, wenn man nicht nebenbei einen Kinderprostitutionsrings in Osteuropa am Leben halten würde. Doch nach Meinung der International Contract Agency haben diese Personen ihr Leben verwirkt… und der Hitman ist der Vollstrecker!
Wie geh ich ran…?
Wie es in der Hitman-Serie so üblich ist, stehen einem schon zu Anfang mehrere Lösungwege zur Verfügung. Als erste wäre es möglich den harten zu mackieren und sich vor den Türsteher des Opernhauses zu positionieren, die Pistolen und Gewehr-Beulen durch den Anzug schimmern zu lassen und alle umzunieten. Jarhead – Willkommen im Dreck.
Doch könnte man auch den Toouristen miemen und eine Führung durch das Opernhaus mitmachen. Doch wer wirklich Hitman sein will der geht übers Gerüst nach oben, dann durchs Fenster, vorbei an Renovierungsarbeitern, die nichts ahnen, weil Sie vorher die Kleidung gewechselt haben. Haben Sie alle Hürden (herumschnüffelnde Wachmänner, Ticket-Kontrolleure, schreckhaftes Putzpersonal) überwunden, erreichen Sie irgendwann die Loge. Direkt darunter befindet sich die Bühne mit Zielperson Nr.1!
Doch wie geht man weiter vor? Ein Klassiker wäre nun die Schallgedämpfte Pistole, die jedoch den nachteil beinhaltet, dass sich Zielperson Nr.2 beunruhigt fühlen würde und seine Bodyguards näher um sich rücken würde. Doch ist das schöne an Blood Money, das man Anschläge in das Kostüm eines Unfalles packen kann. Wenn der große Kronleuchter auf einmal von der Decke fallen würde, wer denkt da zuerst an einen Anschlag? So ist die Philosophie des Spiels: Jede Aktion erzeugt Reaktionen verschiedenster Art. Ein weiterer Vorteil ist, dass Kreativität am Ende eines Auftrages mehr Geld einbringt.
Geld klingt vielleicht nicht so wichtig, doch braucht man es in Blood Money um sich Munition und Hilfsmittel zu verschaffen. Da überlegt man zweimal, ob man mit geladener Waffe durchs Level zieht und am Ende nichts bekommt oder man den Assassin mimt und durch kluges Handeln abkassiert. Durch das werfen eines herumliegenden Gegenstandes, kann man sehr gut herumstehende Wachen auf falsche Fährten locken, beispielsweise an den rand eines Geländers und ganz nebenbei diese dann darunterschubsen.
Anders als beim Vorgänger ist auch die KI gesteuert. Sehr viel klüger, strategischer und besonnener gehen diese beispielsweise bei Verfolgungsjagten vor. Durch Türen gehen stellt kein Problem mehr da und der Hitman muss sich in acht nehmen vor gegnerischen Waffen.
Auch die Aufmerksamkeit ist erhöht worden. Ein spritzer Blut den die Wachen sehen und die Hölle ist los.
Damit der Spieler sich nicht im unwissenden Zustand befindet, haben die Entwickler eine sogenannte Notoriety-Anzeige entworfen. Auf dieser kann man sein “Fahndungslevel” ersehen und somit entscheiden, zu welchen Schandtaten man bereit sein darf. Liegt der Wert im oberen Bereich, sollten Sie trotz Verkleidung Abstand halten, denn man sucht nach Ihnen! Ist der Wert dagegen niedrig, erhöht sich die Toleranz der Aufpasser.
Das Spiel ist seit dem 26.05.06 für Konsolen wie für den PC erhältlich, ausserdem gibt es schon ein erstes offizielles Patch! Viel Spass!