US-Forscher berichten im Fachjournal „Nature Neuroscience“, dass die hohen visuellen Anforderungen von Ego-Shooter Spielen (Actionspielen) eine positive Auswirkung auf Spieler haben könnten bezüglich der Verbesserung des Kontrastsehens. Daher könnten sie sogar beim Augentraining positive Wirkungen erlangen.

Die Studie belegt, dass die Augen von erfahrenen Spielern empfindlicher für feine Kontraste sind, als die von Nicht-Spielern. Zu diesem Ergebnis sind die Wissenschaftler um Daphne Bavelier (Universität Rochester/ US-Bundesstaat New York) gekommen. Für diesen Versuch wurde ein 22-köpfiges Studententeam in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Gruppe in neun Wochen 50 Stunden „Unreal Tournament 2004″ oder „Call of Duty 2″ zockte, spielte die andere Gruppe mit „The Sims 2″. Letzteres ist zwar auch sehr farb- und kontrastreich angelegt, jedoch verlangt es vom Spieler nicht schnell und präzise auf Ereignisse zu reagieren, wie es bei den Ego-Shooter Spielen notwendig ist.

Die Bilanz nach den neun Wochen war, dass die Action-Spieler rund anderthalbmal so empfindlicher für feine Grauschattierungen waren als ihre „Gegner”. Daher sieht das Forschungsteam solche Actionspiele als ergänzende Technik zur Behandlung nachlassender Kontrastempfindlichkeit.

Wie uns bekannt ist, ist ein Kontrastsehen im Alltag unerlässlich. Gerade bei der Dämmerung und beim Nachtfahren muss das Auge gut funktionieren. Wenn es also funktioniert, könnte man mit dieser Technik einigen Menschen helfen wieder besser zu sehen.

Quelle: spiegel.de

Dieser Beitrag wurde am 30. März 2009 um 4:01 Uhr geschrieben und abgelegt unter der Kategorie Medien. Du kannst alle Resonanz zu diesem Beitrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst eine Resonanz, oder ein Trackback von deiner Webseite setzen..

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