Vor zwei Tagen wurde ein Förderprogramm, zur Unterstützung von Computerspielen, zusammen mit dem FilmFernsehFonds Bayern ins Leben gerufen. Bayerns Medienminister Siegfried Schneider sieht darin die Chance, die inhaltlichen Qualitäten von Computerspielen aufzuwerten. Für dieses Unterfangen steht dem Land Bayern rund eine halbe Millionen Euro zur Verfügung.
Also alle Spiele die diese Förderung beziehen wollen, müssen “kulturell und pädagogisch hochwertig” sein. Nach Möglichkeit sollen die Computerspiele ganz oder größtenteils in Bayern produziert werden. Dabei soll auf eine maximale Altersfreigabe von 16 Jahren geachtet werden.
Staffelung der Fördermittel:
Mit bis zu 20.000 Euro für Stoff- und Konzeptentwicklung dürfen die Antragsteller rechnen. Der Betrag für die Prototypförderung beläuft sich auf eine Summe um bis zu 80.000 Euro. Die eigentliche Entwicklung der Computerspiele kann mit einer Förderung von bis zu 200.000 Euro kalkulieren.
Bei den Fördermitteln handelt es sich um ein zinsloses Darlehn, das bedingt rückzahlbar ist. Das bedeutet, dass das Darlehn nur zurückgezahlt werden muss, wenn das geförderte Projekt einen erfolgreichen Marktabsatz gefunden hat. Weitere Details zu den Vorgaben wurden im PDF-Dokument festgehalten. Vorerst läuft das Fördermittel Programm bis 2013.
Quelle: magnus.de
Vielleicht auch ganz interessant: Die VolkswagenStiftung sorgt sich um die Berichterstattung über gewalthaltige Spiele und will diese verbessern. Allerdings recht einseitig: http://evildaystar.de/2009/09/volkswagenstiftung-pumpt-315000-euro-in-den-perfect-storm-gegen-killerspiele/
Ein sehr lesenswerter Artikel über den “Perfect Storm” gegen Killerspiele. Sehr gut.